Newsbeitrag 3

“Völlig indiskutabel” sei eine derartige Verzögerung des Widmungsverfahrens, waren sich Bürgermeister Klaus Luger (SP) und Vizebürgermeister Markus Hein (FP) einig. So wie jedem anderen Widmungswerber stünde auch dem LASK ein ordentliches Verfahren zu, das nicht künstlich in die Länge gezogen werden dürfe. Das Verfahren dauere ohnehin neun Monate, solange hätten die Gegner des Projektes auch Zeit, die für eine Volksbefragung notwendigen Stimmen zu sammeln, sagte Hein.

6100 Unterschriften sind es, die Potocnik und seine Mitstreiter vorlegen müssen, damit ein Volksentscheid über das Stadion zwingend wird. Intensive Vorbereitungsarbeiten sind bereits angelaufen. Eine Bürgerinitiative mit dem Namen “Rettet den Pichlinger See” ist ebenso gegründet wie ein Komitee aus 14 Personen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: Werbung und Druck dafür machen, dass möglichst viele Linzer für die Abhaltung einer Bürgerbefragung unterschreiben.

“Vollgas” ab April

“Anfang April werden wir starten. Dann geben wir Vollgas, damit wir spätestens zu Sommerende die 6100 Unterschriften beisammen haben”, sagt Potocnik. Er geht davon aus, dass die Befragung noch im Herbst abgehalten werden könne. Mitglieder des Komitees pro Volksbefragung sind etwa der frühere Linzer Planungsdirektor Wolf Dieter Albrecht, SP-Gemeinderat Jakob Lambert (früher Huber), Grünen-Chefin Eva Schobesberger, Agnes Eccher, die sich bereits für den Erhalt des Andreas-Hofer-Parks stark gemacht hat, Erich Gusenbauer von der Bürgerinitiative “Zukunft Klostergarten” und Helmut Gschiel vom Pensionistenverband Ebelsberg.   LINK